Über PlantCare

Das Schweizer Unternehmen PlantCare AG mit Sitz in Russikon bei Zürich wurde 2005 gegründet und befindet sich vollständig im Besitz des Managements.

 

PlantCare hat auf der Basis eines neuartigen Bodenfeuchte- und Bodentemperatur-Sensors eine ganze Reihe von Monitoringsystemen sowie eine ultimative Lösung zur automatischen Bewässerungssteuerung entwickelt. Neben einem ausgezeichneten Preis -/Leistungsverhältnis zeichnen sich die Produkte auch durch eine hohe Flexibilität und Skalierbarkeit aus. Sie erfüllen damit praktisch alle Wünsche von Landwirten wie auch Wissenschaftlern.

  

PlantCare entwickelt und vermarktet weltweit intelligente, wassersparende Bewässerungssysteme und Bodenfeuchtesensoren für die Agrarwirtschaft und Agrarforschung sowie Indoor & Outdoor Grünanlagen mit dem Ziel, Pflanzen bedarfsgerecht zu bewässern und die Ressource Wasser möglichst effizient zu nutzen.

 

PlantCare setzt dafür selbst entwickelte und weltweit patentierte Produkte und Bewässerungsalgorithmen ein.

 

Zu den Kunden von PlantCare gehören neben namhaften europäischen Forschungsinstituten und Agrarunternehmen auch Bewässerungsspezialisten der Agrarbewässerung und im Garten- und Landschaftsbau.

 

 

Management

Dr. Walter Schmidt CEO

 

Walter Schmidt ist der Gründer und CEO der PlantCare AG.
Von 1991 bis 2001 war er Inhaber und CEO der Dyconex, einem Hightech-Unternehmen der Elektronik Branche. Von 1979 bis 1991 leitete er die Division Elektrische Verbindungstechnik der Oerlikon Contraves AG in Zürich.

Walter Schmidt ist Gründer der European Interconnect Technology Initiative und Präsident der "Crazy Guys" eine Gruppe von Spezialisten aus dem industriellen und wissenschaftlichen Bereich der elektrischen Verbindungstechnik.

Walter Schmidt studierte Maschinenbau an der HTL Graz und schloss sein Studium der Physik an der Technischen Universität Graz mit dem Doktortitel ab. Walter Schmidt hält über 80 Patente. Er ist Schweizer Bürger.

Geschichte

Die Geschichte der Firma PlantCare beginnt im Jahr 2004 mit der Erfindung eines neuartigen Bodenfeuchtesensors basierend auf einer Micro-Heat-Pulse Methode (2005 von PlantCare patentiert).

 

2005 wurde der Sensor der Firma Gardena, dem führenden Hersteller von Bewässerungssystemen für den Privatbedarf, vorgestellt. Für die Steuerung ihrer Zeitschaltuhren verkaufte Gardena zu dieser Zeit bereits Bodenfeuchtesensoren auf der Basis von Tensiometern. Allerdings ohne grossen Erfolg. Nach mehreren Monaten intensiver Prüfung der PlantCare Sensoren wurde mit Gardena eine umfassende Lizenzvereinbarung (nicht-exklusiv) abgeschlossen. Seither hat Gardena mehr als 150.000 Sensoren vertrieben.

 

PlantCare hat mittlerweile eine Reihe von eigenen Sensor-Produkten sowie intelligente, wassersparende Bewässerungs- steuerungen für den wissenschaftlichen Bereich, die Agrarbewässerung und auch für kommerzielle Bewässerungs- anwendungen entwickelt und auf den Markt gebracht. Diese Produkte werden von den Kunden als weltweit technologisch führend beurteilt.

PlantCare Micro-Heat-Pulse (MHP) Sensor Technologie

Anders als alle auf dem Markt erhältlichen Sensoren "sieht" bzw. misst der PlantCare MHP-Sensor nur das pflanzenverfügbare Wasser. Dies ist der wichtigste Parameter in Bezug auf Feuchtigkeitsanalysen oder Bewässerungs- steuerungen. Gebundenes Wasser oder Wasser in den Wurzeln einer Pflanze werden nicht gemessen. Ein weiteres Problem bei bestehenden Sensortechnologien ist, dass deren Messwerte vom Salz- und Düngergehalt im Boden verfälscht werden, während die MPH-Sensoren davon absolut nicht beeinflusst werden.
Die Form des PlantCare Sensors hat den Vorteil, dass dieser sehr einfachen installiert und bei Bedarf auch wieder aus der Erde herausgenommen werden kann. Ein weiterer Pluspunkt ist die minimale Grösse des Sensors, welche auch Feuchtemessungen in geringen Tiefen ermöglicht (ab 5 cm). Dies ist für Messungen im Auskeimstadium entscheidend, oder wenn die Feuchtigkeit in Rasenflächen gemessen wird. Simultan mit der Feuchte wird auch die Bodentemperatur gemessen, wodurch die Beschaffung zusätzlicher Temperatursensoren entfällt.

PlantCare IoT (Internet of Things)

2016 wurde begonnen, eine neue Funktechnologie – die vorher nicht zur Verfügung stand – mit unseren Sensoren zu kombinieren. Diese Technik (LoRaWAN – Long-Range-Wide-Area-Network) wurde in den USA entwickelt und nutzt eine neue Modulationstechnologie, die bei sehr geringer Funkleistung sehr grosse Reichweiten gewährleistet. So kann man mit 25 mW Leistung bis zu 20 km erreichen.
In der Zwischenzeit wurde diese Technologie zum Standard im Bereich „Internet der Dinge“ und auch PlantCare ist komplett auf diese Technik umgeschwenkt.

Mit öffentliches Low-Power-Network (LPN)
In diesem Fall sind durch einen Telefonanbieter bereits landesweit sogenannte Gateways – Zugangspunkte in das Internet – installiert. Diese Antennen sind normaler-weise auf den bereits vorhandenen Handy-Antennenmasten angebracht, die naturgemäss auf erhöhten Positionen platziert sind. Eine solches landesweit vorhandenes LP-Netz ist z.B. in der Schweiz, in Holland und in Südkorea bereits vorhanden. Dadurch können entsprechend ausgerüstete und konfigurierte Sensoren praktisch an jeder Position platziert werden und sie sind sofort mit dem Internet verbunden. Von dort können die Daten – entsprechend aufbereitet – auf Smartphones, Tabletts oder PCs heruntergeladen und betrachtet werden.

Mit privatem Low-Power-Network (LPN)

Um auch in Ländern ohne öffentliches LPN diese Technologie anwenden zu können nutzt man ein privates Gateway. Mittels eines Netzwerkkabels muss es dann mit einem Router – der praktisch immer vorhanden ist damit der Zugang zum Internet gewährleistet ist – verbunden werden.

PlantControl CX, sensorgesteuerter Bewässerungscomputer

Wasserknappheit ist auf allen Kontinenten ein stetig wachsendes Problem und viele Regionen leiden bereits chronisch an Wassermangel. Im Zusammenhang mit der Ernährungssicherheit suchen Behörden, Forschungseinrichtungen, landwirtschaftliche Organisationen sowie Landwirte nach Möglichkeiten, die Bewässerung in der Landwirtschaft effizienter zu gestalten. Darüber hinaus werden viele Pflanzenkrankheiten sowie Ertragsprobleme einer inadäquaten Bewässerung zugeschrieben (Über- und Unterbewässerung). Eine weitere Folge falscher Bewässerung ist die Verschmutzung des Grundwassers durch Pestizide.
Um diesen Herausforderungen begegnen zu können, müssen die zwei wichtigsten Fragen in der Bewässerung beantwortet werden können: Wann soll die Bewässerung gestartet werden und wie lange soll sie dauern? PlantCare's Hauptziel in den vergangenen Jahren war es denn auch, Antworten genau auf diese beiden Fragen zu finden. Das Ergebnis unserer Investitionen ist der PlantControl CX Bewässerungscontroller, ein hightech Steuergerät, verbunden mit bis zu 60 drahtlosen Bodenfeuchtesensoren und ausgestattet mit der Dynamic Runtime Adjustment Technologie (DRA). Da die Vorteile der MHP Sensortechnologie bereits oben beschrieben wurden, wird im Folgenden hauptsächlich auf die Vorteile der DRA-Technologie eingegangen.
Die PlantControl CX startet einen Bewässerungsvorgang nur dann, wenn durch die Sensoren ein vorgegebenes Trockenniveau festgestellt wird. Durch die zusätzliche Eingabe einer Zielfeuchte, welche nach der Bewässerung gemessen werden soll, passt die DRA-Technologie die Bewässerungsdauer laufend und vollautomatisch an und hält damit den Boden immer in einer vordefinierten Feuchtigkeits-Bandbreite. Die selbstlernende Eigenschaft der PlantControl CX-Software berücksichtigt auch saisonale Temperaturschwankungen, die Wachstumsphase der Pflanzen, Veränderungen im Wasserleitungsdruck, Veränderungen in der Wasserversorgung durch gealterte Wasserleitungen usw.